Meine Wanderausrüstung: Was ich wirklich auf Mehrtagestouren brauche

Meine Wanderausrüstung: Was ich auf Mehrtagestouren mitnehme

Meine Wanderausrüstung auf meiner allerersten Wanderung bestand aus einem wilden Mix aus den verschiedensten Dingen, die ich in der letzten Ecke meiner Wohnung gefunden habe. Geld für eine ordentliche Ausrüstung wollte ich damals nicht investieren – entsprechend verlief diese Wanderung: kalte Nächte, durchnässte Kleidung, der gefühlt totale Verfall des eigenen Körpers – vor allem der Füße – und viel zu lange Tagesetappen.   

Hätte ich heute noch einmal die Möglichkeit, meine erste Wanderung zu planen, würde ich nichts anders machen. Denn diese eine Wanderung – so schmerzhaft sie auch war – war unglaublich lehrreich und hat mich bestens auf alles vorbereitet, was danach kommen sollte. Und das Beste: trotz der harschen Bedinungen hat diese Erfahrung das Feuer für Weitwanderwege in mir entfacht.

Ich gebe zu, mittlerweile ist meine Wanderausrüstung etwas gewachsen – und mit ihr meine Erfahrungen.

Die gute Nachricht ist: Du brauchst nicht viel Geld, um wandern zu gehen. Du kannst es so machen wie ich zu Beginn und alles zusammenkratzen, was du so zu Hause hast oder vielleicht von Freunden bekommst. Oder du kaufst Second-Hand – auf Online-Plattformen oder Flohmärkten. 
Daneben gibt es auch qualitativ hochwertige Ausrüstung, für die man kein Vermögen ausgeben muss.

Wie genau meine minimalistische (an dem Wort streiten sich die Geister – oder Outdoor-Influencer) Packliste aussieht, zeige ich dir hier.

Lade hier kostenlos eine Packliste für deine Wanderung herunter

In diesem Beitrag habe ich dir einige Produkte verlinkt, die ich selbst nutze und aus eigener Erfahrung empfehlen kann. Einige der Links sind Affiliate-Links – das bedeutet: Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für dich ändert. So unterstützt du meine Arbeit an diesem Blog. Vielen Dank dafür! 


Rucksack

Meine Wanderausrüstung: Wanderrucksack Spray Ariel 55

Nachdem ich bereits mehre Rucksäcke für Wanderungen ausprobiert habe und mit keinem so richtig warm geworden bin, habe ich schliesslich in einen ordentlichen Trekkingrucksack investiert.
Der Osprey Ariel 55 Trekkingrucksack ist nun mein ständiger Begleiter auf meinen Weitwanderungen und bietet mit seinen 55 Litern genug Platz für meine ganze Ausrüstung.
Man kann ihn super auf seine Größe und Figur anpassen, wodurch der Körper oder zumindest der Rücken gut unterstützt und zum Teil entlastet wird.

Zum Rucksack*


Schlafsystem

Holländischer Militär-Winterschlafsack

Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafsack, der mich auch in Frostnächten warm hält, stieß ich auf einen Second-Hand-Shop, der unter anderem ausgemusterte Militärschlafsäcke verkauft. Diese Schlafsäcke wurden bereits gut genutzt – entsprechende Flicken zeugen davon – und auch die Isolation ist etwas schlechter, da Schlafsäcke an Isolationsfähigkeit verlieren, wenn man sie zu oft wäscht.

Dennoch habe ich mich für diesen entschieden und obwohl er recht voluminös ist und etwas mehr wiegt, bin ich bereit diesen auf meine Wanderungen mitzuschleppen. Er ist gemütlich, hält auch in kälteren Nächten noch warm, liegt preislich absolut im Rahmen und ist vor allem nachhaltig, da Second Hand.

Mein Schlafsack ist der holländische Winterschlafsack aus Beständen der holländischen Armee, inklusive Kompressionssack.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Gesamtlänge M 185 cm
Gewicht: 1,9 – 2 kg
Komfort/Extremtemperatur: -15°C / -34°C (Hinweis: aufgrund der Abnutzung nicht mehr ganz zutreffend; Bei 0 Grad, war mir dann doch etwas kalt)

Zum Schlafsack

Niederländischer Militärschlafsack

Isomatte Therm-A-Rest Trail Pro

Als dann der Zeitpunkt gekommen war, an dem mich eine dünne, qualitativ minderwertige, selbstbenannte Isomatte nicht überzeugen konnte, entschied ich mich – nach langer Recherche – für die Therm-A-Rest Trail Pro, eine selbstaufblasende Thermomatte.

Mit Ihrem R-Wert von 4,4 und als 4-Season Matte war ich damit bestens für kältere Gelände ausgerüstet – und sie ist auch noch richtig gemütlich.
(Hier gehts zu meinem Blogartikel über Isomatten.)

Details im Überblick:
R-Wert: 4,4
Season: 4
Gewicht: 820g
Temperatur: –11 °C

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Isomatte Exped Ultra 5r

Jetzt fragst du dich vielleicht, weshalb ich hier noch eine zweite Isomatte vorstelle, wo ich doch so beigeistert von der Therm-A-Rest bin. Die Antwort ist ganz einfach – Stichwort: Packmaß.

Mein Rucksack ist bereits gut gefüllt mit meinem Schlafsack – den möchte ich aber nur ungern auswechseln, weil er einfach super ist.
Aus diesem Grund bin ich zur Exped Ultra 5r gewechselt, die mich seither auf meinen Abenteuern begleitet. Sie ist etwa so gross wie eine 1-Liter-Flasche, passt in die Flaschenstaschen meines Rucksacks und isoliert auch in kälteren Nächten zuverlässig.

Details im Überblick:
R-Wert: 4,8
Season: 4
Gewicht: 585g
Temperatur: -20 °C

Zur Isomatte*

ZELT Naturehike Cloud up 2

Nachdem meine Wanderpartnerin und ich uns beim Tragen des Zeltes immer abgewechselt und uns zum schlafen geteilt hatten, kamen wir irgendwann auf die brillante Idee uns doch jeder selbst eins zu kaufen. Hierbei fiel meine Wahl auf das Naturehike Cloud up 2 für 2 Personen.

Warum ein 2-Personen-Zelt, wenn es doch nur für mich gedacht ist? Nun, ich nehme immer gerne meinen Rucksack mit ins Zelt – hauptsächlich um zu verhindern, dass er nass wird. Und der Rucksack gilt bereits als eine Person. In ein 1-Personen-Zelt passe ich gerade so eben hinein – der Rucksack hätte da aber schlechte Karten.

Das Beste aber ist: Das Naturehike Cloud up 2 ist freistehend und benötigt nicht zwingend Heringe – ein riesiger Pluspunkt, vor allem im steinigen Gelände. Definitiv ein MUSS in meiner Wanderausrüstung.

Details im Überblick:
Personen: 2
Gewicht: 1,53 kg
Season: 3
Waterproof Index: PU3000mm+
Besonderheit: freistehend

Zum Zelt*

Meine Wanderausrüstung: Alleinstehendes Zelt - Naturehike Cloudup 2

Kleidung

Bei meinen Outfits halte ich es ganz nach dem Motto “Weniger ist mehr – nur das nötigste kommt mit”. Ein einziges Outfit für 2 Wochen reicht völlig – riechen tut man am Ende eh.

Meine Wanderausrüstung: Kleidung

Baselayer & Unterwäsche

Baselayer ist die erste Schicht deines Outdoor-Zwiebellooks. Sie liegt eng am Körper an und dient vor allem der Temperaturregulierung.

Auf meinen Weitwanderungen habe ich mit dem Baselayer von DILLING wirklich tolle Erfahrungen gemacht. Dank der Merinowolle wird nicht nur die Temperatur natürlich reguliert, sondern der Stoff ist auch atmungsaktiv, feuchtigkeitsabsorbierend und hilft, Gerüche zu neutralisieren. Statt schon nach dem ersten Tag zu müffeln, müffele ich frühestens nach der ersten Woche – tägliches auslüften ist vorausgesetzt.

Was ich bei DILLING neben der hochwertigen Verarbeitung besonders schätze, ist ihr Versprechen zu Transparenz, Nachhaltigkeit, Tierwohl und eine mulesing-freie Produktion.

Ich nutze hier als Basisschicht das Langarmshirt für Damen aus Merinowolle.

Zum Baselayer

Midlayer (Isolation)

Bei Midlayern scheiden sich die Geister. Midlayer sind allgemein dafür da, um wärme isolieren. Hier ist es stark davon abhängig, wo du dich herumtreibst und was du persönlich magst. Das reicht von leichten Strickjacken, Fleece oder gefüllte „Puffer“Jacken.

Für meine Wanderungen, die eher in kältere Regionen des hohen Nordens gehen, brauche ich als Midlayer eine Isolationsschicht. Hierfür nutze ich immer eine Fleecejacke – derzeit noch von The North Face aber die nächste wird sicherlich eine von DILLING werden.

Meine Wanderausrüstung: Kleidung
(Ein besseres Bild hab ich wirklich nicht)
Meine Wanderausrüstung: Kleidung

Wetterschutz (Wind & Regen)

Die sogenannte Außenlage dient in der Regel dem Wind- und/oder Regenschutz.

Meine Außenlage besteht aus einer wind- und regendichte Jacke, die mich schon seit vielen Jahren begleitet. Ich bin unglaublich happy mit dieser Jacke, da sie wirklich schon durch viele starke und langanhaltende Regengüsse gegangen ist und mich bisher immer trocken gehalten hat.

Zwar gibt es dieses Modell nicht mehr aber das Nachfolgermodell, habe ich dir unten verlinkt.

Zur Jacke*

Wanderschuhe

Wer meinen Blogartikel zum Thema Wanderschuhe gelesen hat, weiss, was meine Füße bereits alles durchmachen mussten.

Da ich mich immer noch ein wenig ausprobiere, bin ich derzeit bei den Trail Runnern Wool Trail X von Giesswein hängen geblieben. Sie sind nicht nur super bequem, sondern bieten auch viel Platz für den Fuß – wichtig auf langen Wanderungen, wo Füße gerne anschwellen. Außerdem besteht das Innenmaterial aus Merinowolle, was auch hier der Geruchsneutralität zugute kommt…

Zu den Schuhen*

Meine Wanderausrüstung: Kleidung

Extras

Wenn es mich in kältere Regionen verschlägt, dürfen Handschuhe, Mütze und dicke Wander- sowie Schlafsocken nicht fehlen.

Darüber hinaus habe ich immer eine Sonnenbrille, einen Buff, eine Cap und eine Regenhose zum Überziehen im Gepäck.


Kochen, Essen & Trinken

Kocher: Gaskatusche, Gasaufsatz, Besteck

Zum kochen nutze ich einen kleinen Aufsatz für eine Gaskartusche zusammen mit der passenden Kartusche und einem kleinen Kochtopf.

Als Besteck verwende ich ein 3-in-1-Utensil: Löffel, Messer und Gabel in einem Stück. Zugegeben – unter Messer verstehe ich eigentlich etwas anderes, aber dafür kann man ja ein kleines Taschenmesser mitnehmen.

Zum Besteck*

Essen (Snacks & Outdoor packs)

Ich habe bereits einige Outdoor-Food-Marken ausprobiert, und bisher haben mir zwei Marken besonders gut gefallen.
Zum einen ist da Tactical Foodpack, die auch vegetarische und vegan Gerichte anbieten.

Vor Kurzem habe ich außerdem Real Turmat ausprobiert – und das hat mich wirklich umgehauen. Geschmacklich der Hammer, und auch hier gibt es einige vegane Optionen zur Auswahl.

Beide Marken kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Darüberhinaus experimentiere ich schon seit einiger Zeit mit selbst gemachtem Outdoor-Essen, was ohne Trockengerät oder Dörrautomat fast unmöglich ist.
Solltest du also einen Tipp dafür haben, teile ihn gerne unten in den Kommentaren mit mir!

Trinkflasche & Wasserfilter

Filterflaschen sind eine Wissenschaft für sich. Man kann Stunden damit verbringen zu diesem Thema zu recherchieren, zig verschiedene Flaschen miteinander zu vergleichen und sich die beste Kombinationen auszurechnen.

Ich habe mich letzten Endes für die LIFESTRAW GO SERIES entschieden. Die Flasche ist BPA-Frei, hat einen austauschbaren Filter und laut dem Hersteller schützt sie vor Bakterien, Parasiten, Mikroplastik, Chlor, Schlamm, Sand und Trübungen. Im Detail heisst das:

  • … Der Membran-Mikrofilter entfernt 99,999999 % der Bakterien, 99,999 % der Parasiten, 99,999 % der Mikroplastikpartikel, Schlamm, Sand und Trübungen
  • … Aktivkohlefilter reduziert Chlor, organische Chemikalien und Gerüche für einen besseren Geschmack
  • … Erfüllt die Norm NSF 42 für Chlorreduktion
  • … Erfüllt die Trinkwassernormen US EPA und NSF P231 für die Entfernung von Bakterien und Parasiten.
  • … Membran-Mikrofilter hält bis zu 1.000 gal | 4.000 l, Porengröße: 0,2 Mikrometer

Ich nutze die Flaschen bereits seit Jahren unnd nehme sie bis heute immer mit auf meinen Reisen und Expeditionen.

In meinem Artikel über Wasserfilter erfährst du, was du bei der Auswahl deines Wasserfilters beachten sollten. Hier geht es zum Artikel.

Zur Flasche*

In dem Moment literally „Life-Straw“

Hygiene & Notfall-Set

Erste Hilfe Set & persönliche Medizin

Was in mein Erste-Hilfe-Set kommt, hängt von der Destination und Reisedauer ab. In den Tropen benötige ich beispielsweise andere Inhalte als auf einer Tour in Lappland.

Eine detaillierte Liste mit der genauen Zusammensetzung meines Erste-Hilfe-Sets werde ich bald als Blogbeitrag online stellen.

Badartikel

Hygiene darf auch in der Wildnis nicht fehlen: Zahnbürste, Zahnpasta oder -tabletten, Deo, Handdesinfektionsmittel, Periodenzeug, Biologisch abbaubare Seife, Mikrofaserhandtuch, Klopapier und zu guter letzt ein Müllbeutel dürfen in meiner Wanderausrüstung nicht fehlen.


Elektronik

GPS-Gerät

Auf meinen ersten Touren habe ich die Offline-Routen von Komoot auf meinem Handy genutzt – was auf längeren Strecken allerdings schnell unpraktisch und unbequem wurde.
Unter anderem aus diesem Grund habe ich mich schließlich dazu entschieden, mir eine Outdoor-Sportuhr anzuschaffen, auf die man Offline-Karten und Routen herunterladen kann und die zusätzlich über eine GPS-Funktion verfügt.

Da die meisten Outdoor-Uhren augenscheinlich für größere und kräftigere Handgelenke konzipiert und stilistisch eher weniger alltagstauglich sind, habe ich mich letztendlich für die finnische Suunto Race S entschieden – und bin bis heute sehr glücklich mit dieser Wahl.

Ich habe meinen Komoot-Account mit der Suunto-App verbunden, sodass alle von mir geplanten Routen automatisch in der App synchronisiert werden. Von dort kann ich dann meine Wanderroute direkt auf meine Uhr als Offline-Route herunterladen. Auch die Offline-Karte für die entsprechende Region lade ich auf die Uhr, damit ich mich in der Umgebung noch besser zurechtfinde.

Je nach Wandergebiet ist es außerdem immer sinnvoll, eine Papier- bzw. Faltkarte und einen Kompass dabeizuhaben – Technik ist bekanntlich nicht perfekt…

Zur Suunto Race S*

Notfallsender

Als Notfallsender nutze ich den SPOT Gen4 Satelliten-GPS-Messenger.
Dabei handelt es sich um ein Gerät, über das SOS-Signale gesendet werden können, das aber auch über Tracking-, Check-in- und Hilfefunktionen verfügt.
Außerdem ist es möglich, benutzerdefinierte Nachrichten vorab einzustellen, die man während seines Abenteuers ganz einfach verschicken kann.

Ich verwende besonders gerne die Tracking-Funktion, bei der mein Standort in regelmäßigen Abständen automatisch übertragen wird.
Eine Person mit dem entsprechenden Zugangslink kann so jederzeit sehen, wo ich mich befinde, und im Notfall Rettungskräfte über meinen letzten Standort informieren – sicher ist sicher.
Zusätzlich habe ich eine Check-in-Nachricht eingerichtet, die ich morgens beim Loswandern und abends am Campingspot absende.

Gerade wenn man allein und in Gebieten ohne Handyempfang unterwegs ist, ist ein Notfallsender nicht nur eine sichere Begleitung, sondern kann im Ernstfall sogar der Lebensretter sein.

Es gibt auch Notfallsender, die ein integriertes GPS-Kartensystem sowie eine Zwei-Wege-Kommunikation besitzen. Welches Modell für dich und dein Abenteuer am besten geeignet ist, kannst nur du selbst entscheiden.

Ich habe mich für den SPOT Gen4 entschieden unter anderem wegen des Preises, auch wenn für die aktive Nutzung ein Abo (Subscription) erforderlich ist. Bisher hat mir das Gerät jedoch zuverlässig und treu seinen Dienst erwiesen.

Zum SPOT Gen4*

Handy mit Zubehör

Natürlich kann man auch ohne Handy wandern gehen aber ich nutze es vor allem für den Weg zum Startpunk. Das bedeutet für mich und meinen Rucksack: Handy, Ladekabel und eine Powerbank einpacken.

Taschen- bzw. Stirnlampe

Man mag es kaum glauben aber auch beim Thema Licht streiten sich die Outdoor-Geister. Für manche Personen reicht eine Reichweite von 60 Meter, bei anderen sollen es 150 Meter sein und wiederum bei anderen sollen es bitte über 200 Meter sein.

Welche Reichweite deine Taschen-/Stirnlampe haben sollte, ist davon abhängig was du vor hast. Auf einigen Touren in Lappland hatte ich eine mit 60M Reichweite dabei und war eigentlich auch ganz zufrieden. Wenn es jedoch darum ging, länger im Dunkeln zu wandern, war es mit der kurzen Reichweite meiner Stirnlampe dann doch etwas schwierig. Im Amazonas war ich dann mit den 60M komplett aufgeschmissen, hätte ich keine Begleitung gehabt.

Informier dich gut welche Reichweite für deine Tour am geeignetsten ist und wähle dementsprechend eine Taschen- oder Stirnlampe aus, die du auch in Zukunft weiterverwenden kannst – denn so günstig, sind die Teile auch wieder nicht.

Derzeit teste ich eine neue Stirnlampe, mit einer besseren Reichweite und teile meine Erfahrung bald hier auf dem Blog mit dir.

Kamera-Set

Für die Fotografen unter uns ist das ein sehr wichtiger Punkt. Wie viele Objektive du mitnehmen möchtest, ist ganz dir überlassen – denn, das ist sehr von deinem Fotostil und -ziel abhängig.

Ich persönlich nehme sowohl einen Weitwinkel als auch ein Teleobjektiv mit. Auch ein Standardobjektiv darf auf meinen Touren nicht fehlen.

Das heisst für meinen Rucksack also folgendes: 3 Objektive, 1 Kamera, Ladegerät, ausreichend SD Cards und ein kleines Reinigungsset. Schaut wenig aus, nimmt aber viel Platz im Wanderrucksack mit und packt noch einmal ordentlich Gewicht drauf.

Es passiert nicht selten, dass ich auf ein paar Tüten mehr Essen verzichte, um meine Kameraausrüstung in den Rucksack zu bekommen. Das ist nun einmal der Preis, den man zahlen „muss“ – für tolle Fotos, macht man das doch gern 😉

Eine genaue Vorstellung meiner vollständigen Kameraausrüstung kommt noch.


Anderes meiner Wanderausrüstung

Trekkingstöcke

Wenn man jung ist denkt macht oft „ach, meine Knie halten das schon durch“. Das mag zwar sein aber sie nutzen sich nach viel Belastung extrem schnell ab. Und damit mir genau das nicht passiert, habe ich mich nach etlichen kniezermürbenden Touren dazu entschlossen, Wanderstöcke anzuschaffen und zu nutzen – zumindest so oft wie möglich.

Tagebuch/Journal

Kein Muss aber definitiv das beste Andenken, das man von einer Weitwandertour haben kann. Jeden Abend sich ein paar Minuten Zeit nehmen, den Tag Revue passieren lassen und alle Anekdoten, Schmerzen und Gedanken aufs Papier bringen.Für mich fühlt sich das toll an, auch wenn ich danach nicht einmal mehr meine eigene Schrift entziffern kann… Ich kann es dir nur ans Herz legen, es auszuprobieren – sei es auf deinem Handy oder altmodisch mit Papier & Stift.


Was darf in deiner Wanderausrüstung auf gar keinen Fall fehlen?
Verrate es uns in den Kommentaren!

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